Bandfotos mit Plüschfaktor

Bandshooting twentyseven

Der 1. Dezember 2019 wird den Jungs der Bonner Band twentyseven. (der Punkt gehört zum Bandnamen und ist wichtig) wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Denn an diesem Tag durften sie auf der Bühne des Brückenforums Bonn den begehrten Pokal für den ersten Platz beim überregionalen Toys2Masters-Bandwettbewerb in Empfang nehmen. Verbunden mit dem ersten Platz war ein umfangreiches Paket an Preisen, wie eine professionelle Studioaufnahme und ein Slot auf der Hauptbühne von „Rhein in Flammen“. Auch ich war Teil dieses Pakets und zwar in Form eines Gutscheins für eine Fotosession, um die Band mit Promo-Bildmaterial auszustatten.

Die glücklichen Gewinner twentyseven. beim Toys2Masters-Finale

Bandfotos müssen ins Konzept passen

Schon bald nach diesem denkwürdigen Abend im Brückenforum nahm die Band Kontakt mit mir auf und wir besprachen schon einmal im Groben die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Bis wir in die konkrete Planung einsteigen konnten, vergingen aber noch ein paar Monate. Denn zum einen hatten die Jungs einiges um die Ohren, darunter unter anderem die Vorbereitung der Studioaufnahmen ihrer ersten EP. Zum anderen gab es aber auch eine personelle Veränderung innerhalb der Band und zwischendurch immer wieder Hindernisse aufgrund aktueller Corona-Einschränkungen.

Schließlich musste sich die Band aber auch erst einmal selbst klar darüber werden, wie sie sich nach Außen darstellen will, sowohl was die einzelnen Musiker angeht als auch die Band als Gesamtpaket. Denn es war klar, dass die Fotos, die bei unserer Session entstehen würden, zum Stil der Band passen und diese entsprechend repräsentieren müssen. Dazu überlegten wir gemeinsam, wie wir den chilligen, leicht Retro-angehauchten und stets mit einem humorvollen Augenzwinkern präsentierten Alternative-Rock der Band fotografisch umsetzen können.

Woher bekommen wir ein Wohnzimmer?

Recht schnell entschieden wir uns dann dazu, eine urig-gemütliche Wohnzimmeratmosphäre zu schaffen, in der sich die vier Bandmitglieder positionieren sollten. Die entsprechende Retro-Atmosphäre sollte durch passende Requisiten und eine angepasste, warme Lichtstimmung transportiert werden.

Soweit der Plan. Als nächster Schritt stand dann die Suche nach einer passenden Location auf dem Programm. Schnell hatten wir verschiedene Ideen gesammelt, die allerdings nach und nach wieder von der Liste gestrichen werden mussten. Entweder sie waren dann doch nicht so für unser Vorhaben geeignet oder standen nicht zur Verfügung. Durch einen Tipp wurde ich dann schließlich auf das Wohnzimmer Alfter aufmerksam. Direkt bei der Besichtigung erkannten wir das Potential und dass es die ideale Location für unser Vorhaben war. Es konnte also endlich losgehen.

Bei der Fotosession selbst hatten wir alle viel Spaß. Zwar hat es zunächst etwas gedauert, bis wir alles so arrangiert hatten, dass alle zufrieden waren. Aber dank des bereits vorhandenen Materials und noch einigen zusätzlich mitgebrachten Möbeln und Dekogegenständen sah es letztlich tatsächlich wie ein richtiges Wohnzimmer aus.

Bandfoto twentyseven im Wohnzimmer Alfter
Fotoshooting Bandfoto

Wir probierten viel herum, schoben die Möbel hin und her und die Jungs versuchten es mit unterschiedlichen Outfits. Wichtig war uns zudem, dass die Bilder nicht zu statisch wirken und immer irgendetwas an Interaktion zwischen den Bandmitgliedern zu sehen ist.

Die vier hatten selbst viele gute Ideen, die sich größtenteils auch erst während des Fotografierens ergaben. Dass es teilweise auch in eine ganz andere Richtung ging, als ursprünglich gedacht, machte das Ganze zusätzlich spannend und auch herausfordernd.

Bandshooting Stefan Wiede

Zum Abschluss standen noch Einzelportraits und ein eher standardmäßiges Gruppenbild auf dem Programm. Somit hatten wir einen recht vielseitigen Satz an Fotos für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten fotografiert.

Gruppenbild Band twentyseven

Musiker Tilman Ringer, Portrait
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Portrait Musikerin Selo

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