Sommerbahnmeisterschaft im Radstadion Köln

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Um fotografisch mal wieder etwas Neues auszuprobieren, war ich gestern relativ spontan im Radstadion Köln zum 2. Lauf der Sommerbahnmeisterschaft. Radrennveranstaltungen kannte ich bis dato lediglich durch das alljährlich stattfindende Rennen „Rund in Rheinbach„, und die Kölner Albert-Richter-Bahn hatte ich schon länger auf meiner Liste.

Es gab verschiedene Rennen unterschiedlicher Altersklassen, und glücklicherweise durfte ich mich an der Bahn relativ frei bewegen, so dass ich verschiedenste Positionen und Blickwinkel ausprobieren konnte. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, und in den gut zwei Stunden, die das Spektakel dauerte, war ich gut beschäftigt.

Was ist mein Fazit nach meinem ersten Einsatz auf der Radrennbahn? Es fällt ziemlich gemischt aus. Zum einen ist das Fotografieren auf der Bahn durchaus anspruchsvoll, allerdings bezieht sich die Schwierigkeit fast ausschließlich auf technische Aspekte. Die Bewegung der Fahrer ist sehr schnell und die Beleuchtung dürftig – nunmal typische Hallenverhältnisse, auch wenn in Köln lediglich die Bahn überdacht ist und so durch den Innenraum das Tageslicht ebenfalls zur Beleuchtung beiträgt. (Die dadurch entstehende Mischlichtsituation ist dann noch eine ganz andere Baustelle…)  Sobald die Sonne verschwindet wird es aber auch hier ziemlich schnell zappenduster. Das  bedeutet, ohne hochwertiges Material (konkret: rauscharme Kamera und lichtstarke Objektive) läuft nicht viel. Durch Mitzieher kann man sich zwar ein wenig aus der Affäre ziehen, da hier die Belichtungszeit länger ist und man die ISO wesentlich niedriger wählen kann. Aber auf Dauer ist das auch etwas langweilig, und bei kürzeren Belichtungszeiten ist man schnell bei ISO 2000 oder höher.

Die motivischen Möglichkeiten sind auch eher eingeschränkt – es fahren halt Radrennfahrer im Kreis, das ist es im Wesentlichen. Natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Rennsituationen und spannende Szenen, vor allem entlang der Start-Ziellinie, aber letztendlich hat man auf jeden Bild Radfahrer, die von rechts nach links fahren – entweder auf der Geraden oder in der Kurve.

Toll ist, dass man dicht an die Sportler herankommt und einen guten Überblick über das Renngeschehen hat. So hat man ganz gute Chancen, spannende Situationen vorherzusehen und sich darauf einzustellen.

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Auf jeden Fall wird dies zwar mein erster, aber sicherlich nicht mein letzter Besuch im Radstadion gewesen sein. Vielleicht ist es ja auch von der Tribüne aus möglich, interessante Fotos zu machen, oder aus dem Innenraum selbst, oder man konzentriert sich mehr auf Details und das ganze Drumherum. Mal sehen, ich werde berichten…

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